Fitbit Charge 4 Test & Erfahrungen – Lohnt sich der Kauf?

  • Autor: Carl Geisler
  • Aktualisert:28. April 2020
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Das Nachfolger-Modell der beliebten Fitbit Charge 3 bringt einige spannende Neuerungen mit.

Ich habe die neue Fitbit Charge 4 in den letzten Wochen ausführlich getestet und berichte euch in diesem Testbericht von meinen Erfahrungen.

Außerdem gehe ich auf die Veränderungen zum Vorgänger ein und gebe euch am Ende eine Empfehlung, ob sich der Kauf der Uhr lohnt.

WICHTIG

Alle Empfehlungen, die ich hier ausspreche, beruhen auf meiner eigenen Meinung. Ich habe alle Produkte selber gekauft und getestet und bin niemandem Rechenschaft schuldig. Falls du über einen der Links auf dieser Seite ein Produkt kaufst, bekomme ich eine kleine Provision ohne, dass ein Aufpreis für dich entsteht. Wenn ich dir mit meiner Seite weiterhelfen konnte, würde es mich freuen, wenn du meine Arbeit unterstützt und über einen meiner Links kaufst.

Fitbit Charge 4 Test (Video)

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Fitbit Charge 4 Test & Erfahrungen - Lohnt sich der Kauf? 1

Fitbit Charge 4 im Test

  • integriertes GPS
  • Spotify Musiksteuerung
  • 7 Tage Akkulaufzeit
  • gutes Schlaftracking

Fitbit Charge 4 Test: Was ist neu?

Charge 3 Charge 3 SE Charge 4
Aktivitäts- und Kalorientracking
Schlaftracking
Fitbit Pay
Aktivzonenminuten
GPS-Sensor
Spotify Steuerung
Akkulaufzeit
7 Tage
7 Tage
7 Tage
Sportprofile
15
15
20
Gehäuse
Aluminum
Aluminum
Kunststoff

Auf den ersten Blick sieht die Charge 4 identisch zu ihrem Vorgänger aus. Am Äußeren hat sich nicht viel getan. Aber das war auch gar nicht notwendig da der die Charge 3 in Sachen Optik und Handhabung schon einen sehr guten Eindruck gemacht hat.

Die Uhr ist nach wie vor sehr schmal und leicht und konnte im Vergleich zum Vorgängermodell sogar ein paar Gramm Gewicht gutmachen.

Das Display hat immer noch eine Diagonale von 40 mm und ist auch von der Auflösung und Optik identisch.  Wer also auf einen Farbdisplay mit gutem Kontrast gehofft hat, wird hier enttäuscht.

Auch eine Always-On-Display Funktion gibt es nach wie vor nicht. Die Uhr aktiviert sich nur über eine Drehung des Handgelenks oder durch manuelles Einschalten über die seitliche Taste.

Um Akku zu sparen, geht das Display auch nach wenigen Sekunden direkt wieder aus. Das kann teilweise schon echt nerven da man das Display ständig wieder aktivieren muss.

Es ist leider auch nicht möglich die Aktivierungsdauer einzustellen. Im Sportmodus bleibt das Display aber zum Glück längere Zeit aktiviert. So kann man zumindest beim Sport alle wichtigen Daten ablesen, ohne dass das Display ausgeht.

Was mich ebenfalls gestört hat war, das Fitbit das Wertige Aluminiumgehäuse der Charge 3 nun gegen ein Plastikgehäuse eingetauscht hat. Das lässt die Uhr weniger hochwertig wirken. Laut Fitbit war das aber notwendig auf Aluminium zu verzichten, um den GPS-Sensor nicht zu stören.

Jetzt auch mit GPS

Die wohl größte Veränderung der Charge 4 dürfte der integrierte GPS-Sensor sein. Mit der Charge 3 war man zur Aufzeichnung der Strecke auf sein Smartphone angewiesen. Nun kann man das Handy auch mal zu Hause lassen und seine Strecke direkt über die Uhr aufzeichnen.

Weitere Neuerungen sind die Musiksteuerung die jetzt auch mit Spotify funktioniert und die neue Aktivzonenminuten-Funktion die einem Hilft noch aktiver und gesünder zu leben.

Außerdem ist NFC und mobiles Bezahlen jetzt auch in der Standardvariante der Charge 4 vorhanden. Beim Vorgänger der Charge 3 war nur die Special Edition mit NFC ausgestattet. Die unterstützten Sportprofile wurden von 15 auf 20 erweitert

Alle Funktionen im Überblick

Technische Daten Sportfunktionen Zusätzliche Funktionen
OLED Display
Optischer Herzfrequenzsensor
Smarte Funktionen und Apps (Kalender, Wetter, News...)
Gewicht: 28 Gramm
Schrittzähler
mobiles Bezahlen mit Fitbitpay
Wasserdicht bis 50 Meter
Schlaftracking
Spotify Musiksteuerung
Akkulaufzeit: 7 Tage
Entspannungsübungen
Wechselarmbänder (mit Charge 3 kompatibel)
integriertes GPS
Automatische Sporterkennung
Anrufe und Nachrichten lassen sich auf der Uhr anzeigen
Touchscreen
Inaktivitätsalarm
SpO2-Sensor
Aktivzonenminuten
Fitbit Charge 4 Test & Erfahrungen - Lohnt sich der Kauf? 1

Fitbit Charge 4 im Test

  • integriertes GPS
  • Spotify Musiksteuerung
  • 7 Tage Akkulaufzeit
  • gutes Schlaftracking

Die Charge 4 in der Praxis: Meine Erfahrungen

Ich habe die Fitbit Charge 4 in den letzten Wochen getestet. Dabei sind mir einige Dinge aufgefallen, auf die ich im jetzt näher eingehen werde.

Display und Design

Am Design hat sich wenig verändert und die Charge 4 ist eigentlich immer noch genauso schick und unauffällig wie ihr Vorgänger.

Es ist zwar ein bisschen schade, dass es kein Aluminiumgehäuse mehr gibt, aber eigentlich ist mir diese Veränderung kaum aufgefallen. Die Uhr wirkt durch die kompakte Bauweise sehr robust und ist vor Kratzern und Stößen gut geschützt.

Fitbit Charge 4 Test & Erfahrungen - Lohnt sich der Kauf? 3

 

Das Display ist groß genug um alles zu erkennen. Es lassen sich aber immer nur ein paar Informationen auf einmal anzeigen und man muss viel durch das Menü scrollen. Was mich auch etwas gestört hat ist, dass nicht die volle Breite ausgenutzt wird und es einen dunklen Rand rund um das Display gibt.

Die Auflösung ist in Ordnung, könnte aber noch besser sein. Auch ein Farbdisplay und eine bessere Helligkeit hätten der Uhr ganz gutgetan. Die Lesbarkeit aus verschiedenen Winkeln ist gut, in der Sonne hat man aber manchmal Probleme alles zu erkennen.

Bedienung und Tragekomfort

Die Charge 4 trägt sich sehr angenehm. Das Silikonarmband ist zwar anfangs noch etwas starr und muss sich erst noch an die Form des Handgelenks anpassen. Nach ein paar Tagen tragen schmiegt sich das Armband aber angenehm an den Arm.

Fitbit Charge 4 Test & Erfahrungen - Lohnt sich der Kauf? 4

In Kombination mit der geringen Größe und dem niedrigen Gewicht merkt man schnell gar nicht mehr, das man die Uhr überhaupt trägt.  Auch beim Sport oder beim Schlafen stört die Charge 4 keine bisschen.

Was mir außerdem sehr gut gefallen hat ist, dass man die Armbänder von der Charge 3 auch  mit der Charge 4 verwenden kann. Wer das Vorgänger-Modell besitzt, kann so etwas Geld sparen. 

Die Bedienung funktioniert ebenfalls ausgezeichnet. Die Uhr wird durch das Heben des Arms oder Betätigung der seitlichen Taste aktiviert. Anschließend kann man den Touchscreen nutzen um durch das übersichtliche Menü zu navigieren. Der Touchscreen hat mal den ein oder anderen Aussetzer funktioniert im Großen und Ganzen aber gut.

Besonders gut hat mir die Übersichtliche und intuitive Menüführung gefallen. Während man bei vielen anderen Fitnessuhren einige Stunden braucht, um sich mit dem Menü vertraut zu machen, findet man hier alles auf den ersten Blick.

Sport und Gesundheitsfunktionen

Bei den Sport- und Gesundheitsfunktionen hat sich beim Fitbit Charge 4 am meisten getan. Der neue GPS-Sensor ermöglicht es seine Strecke beim Laufen, Radfahren oder Schwimmen jetzt auch ohne Smartphone aufzuzeichnen.

Fitbit Charge 4 Test & Erfahrungen - Lohnt sich der Kauf? 5

Der GPS-Sensor hat bei mir immer schnell eine Verbindung gefunden und hat meine Strecke mit einer geringen Abweichung von 10-20m aufgezeichnet (als Referenz habe ich die Garmin Fenix 6 verwendet die einen sehr genauen GPS-Empfänger hat).

Die zurückgelegte Strecke kann man dann nach dem Training auf seinem Smartphone auswerten. Das funktioniert genauso wie schon beim Vorgänger der Charge 3, nur mit dem Unterschied das man das Handy nun zu Hause lassen kann.

Die nächste große Neuerung sind die Aktivzonenmintuten. Die sollen das Aktivitätstracking auf ein neues Level heben. Anstatt deine Aktivität nur an den zurückgelegten Schritten zu messen wird mit den Aktivitätszonenminuten nun jede Aktivität gezählt.

Das funktioniert ganz einfach über die Herzfrequenz. Registriert die Charge 4 eine erhöhte Herzfrequenz beginnt sie dir Zeit auf deine Aktivitätszonenminuten gutzuschreiben. Dabei wird nach dem folgenden System vorgegangen:

Aktivitätszone Herzfrequenz Aktivitätszonenminuten
Fettverbrennungs-Zone
60-70% der max HF
1 Aktivitätsminute
Cardio-Zone
70-80% max HF
2 Aktivitäsminuten
Anaerobe-Zone
>80% max HF
2 Aktivitäsminuten

Diese Methode des Aktivitätstrackings ist viel aussagekräftiger als das Zählen von Schritten da nun auch Aktivitäten wie Radfahren, Rudern usw. erfasst werden. Da die Herzfrequenzmessung beim Schwimmen nach wie vor nicht funktioniert wird einfach jede Minute Schwimmen als eine Aktivtätsminute gezählt.

Neben den Aktivitäszonenminuten kann man jetzt auch Pulszonenalarme einstellen. Erreicht man eine neue Herzfrequenzzone wird man von der Uhr durch leichtes Vibrieren darauf aufmerksam gemacht. 

Alles in allem haben mir diese Änderungen echt gut gefallen da sie einen wirklichen Mehrwert bieten und nicht nur nette Gimmicks sind. Auch technisch sind sie super umgesetzt und laufen von Anfang an rund und ohne Probleme.

Trotz der gelungenen Erweiterungen eignen sich die Sportfunktionen weiterhin nur für Sport-Anfänger. Mit den komplexen Funktionen einer Garmin oder Polar Fitnessuhr kann die Charge 4 nicht mithalten.

Die Akkulaufzeit

An der Akkulaufzeit hat sich nichts verändert und die Charge 4 hält wie ihr Vorgänger im normalen Betrieb bis zu 7 Tage lang durch.

Das Problem ist nur, dass die Charge 4 mit dem GPS-Sensor einen neuen  Stromfresser mit an Bord hat. Der sorgt dafür das die Uhr im GPS-Modus grade einmal 3-4 Stunden lang durch hält.

 Drei Stunden Akku reichen für Hobbysportler zwar in den meisten Fällen aus aber im Alltag ist es nicht immer möglich die Uhr vor dem Training aufzuladen.

So ist es mir während meines Tests mehrmals passiert das während des Trainings einfach der Akku leer war. Das ist dann schon ziemlich ärgerlich.

Längere Wanderungen oder Radtouren kann man mit der Charge 4 von vornherein vergessen. Hier hätte man unbedingt nachbessern müssen, anstatt einfach denselben Akku wie beim Vorgänger zu verwenden.

Schlafanalyse

Die Schlafanalyse ist nach wie vor ein Highlight. Durch den SpO2-Sensor kann die Atemfrequenz sowie die Blutsauerstoffsättigung beim Schlafen gemessen werden. Aus diesen Daten kann neben der Schlafdauer auch die Qualität des Schlafes und die Länge der verschiedenen Schlafphasen bestimmt werden.

Jeden morgen bekommt man dann seinen Schlafindex. In der Fitbit App kann man seine Schalfdaten auch noch genauer betrachten und analysieren.

Einen Schlafphasen-Wecker wie ihn die Fitbit Versa 2 besitzt, gibt es bislang nicht. Da die notwendige Hardware aber vorhanden ist, besteht Hoffnung das diese Funktion in Zukunft nachgeliefert wird.

Die Smarten Funktionen

Auch bei den smarten Funktionen gibt es einige Neuerungen. NFC und mobiles Bezahlen mit Fitbit-Pay waren nur mit der Special Edition der Charge 3 möglich uns sind jetzt auch bei der Charge 4 mit an Bord. Da ich keine passende Kreditkarte besitze konnte ich diese Funktion bis jetzt nicht testen.

Es ist nun auch möglich auf die Nachrichten vom Handy über die Uhr mit vorgefertigten Kurzantworten zu reagieren. Außerdem lässt sich der Wecker jetzt direkt auf in der Uhr einstellen und muss nicht mehr über die Fitbit App importiert werden.

Die interessantest neue Funktion ist aber die neue Spotify Musiksteuerung. Dadruch ist es nun auch möglich Spofify auf dem Smartphone und anderen Geräten fernzusteuern.

Das ist in vielen Situationen und besonders beim Training eine echt nützliche Funktion. Einen internen Musikspeicher gibt es aber leider immer noch nicht. Man ist zum Musikhören also weiterhin auf sein Smartphone angewiesen.

Es gibt also viele kleine Änderungen, die insgesamt dazu führen das sich die Charge 4 um einiges runder anfühlt als ihr Vorgänger. Eine wirklich große Innovation gibt es aber nicht. Hier wurde etwas Potenzial verschenkt.

Die Fitbit-App

Fitbit Charge 4 Test & Erfahrungen - Lohnt sich der Kauf? 6

Die Fitbit App hat mir sehr gut gefallen. Der Aufbau der App ist sehr übersichtlich gehalten und ich habe eigentlich sofort alles gefunden.

Die App speichert alle von der Uhr gemessenen Daten und stellt sie in übersichtlichen Statistiken dar.

Es gibt außerdem die Möglichkeit sich selbst Ziele in den Bereichen: Aktivität, Training, Ernährung und Schlaf zu setzen.

Die App trackt dann deine Fortschritte und hilft dir, dein Training zu planen.

 

Für das genaue Tracken deiner Kalorienaufnahmen gibt es sogar ein Ernährungstagebuch mit Lebensmitteldatenbank.

Um die in der App angebotenen Trainingseinheiten und Programme durchzuführen wird die separate App Fitbit Coach benötigt. In Fitbit Coach findet man sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Trainingsprogramme.

 

Fitbit Charge 4 Test & Erfahrungen - Lohnt sich der Kauf? 7
Fitbit Charge 4 Test & Erfahrungen - Lohnt sich der Kauf? 8

Außerdem gibt es die Möglichkeit die Funktionen der App noch durch weitere kompatible Apps zu erweitern.

Zusätzlich gibt es auch noch die Möglichkeit den Look der Uhr durch zahlreiche verschiedene Zifferblatt-Designs zu verändern.

Vergleich zur Fitbit Charge 3 - Lohnt sich ein Upgrade?

Nun stellt sich natürlich die Frage: Lohnt sich ein Upgrade von der Charge 3 zur Charge 4?

Ich habe beide Uhren getestet und muss sagen das ich den meisten Leuten von einem Upgrade abraten würde. Die Charge 4 bietet zwar einige sinnvolle neue Funktionen aber insgesamt reichen die Neuerungen nicht aus, um einen Neukauf zu rechtfertigen.

Dazu kommt noch das ich den Preis von 150 Euro recht hoch finde. Zum Vergleich die Charge 3 bekommt man aktuell für 90 Euro ganze 60 Euro günstiger.

Man sollte sich also genau überlegen, ob man bereit ist für einen GPS-Sensor und einige kleine Verbesserungen 60 Euro mehr zu bezahlen.

Charge 3 Charge 4
Aktivitäts- und Kalorientracking
Schlaftracking
Fitbit Pay
Aktivzonenminuten
GPS-Sensor
Spotify Steuerung
Akkulaufzeit
7 Tage
7 Tage
Sportprofile
15
20
Gehäuse
Aluminum
Kunststoff
Preis
90 Euro
150 Euro

Vergleich zur Fitbit Versa 2

Preislich liegt die Charge 4 im selben Bereich wie die Fitbit Versa 2. Überlegt man also grade eine neue Fitnessuhr zu kaufen stellt sich die Frage, welches der beiden Modelle mehr zu bieten hat.

Ein großer Vorteil der Charge 4 ist ganz klar der GPS-Sensor. Der fehlt bei der Versa 2 und sorgt dafür, dass man beim Sport immer an das Smartphone gebunden ist.

In Sachen Sportfunktionen ist die Charge 4 also überlegen.

Bei den smarten Funktionen sieht es aber ganz anders aus. Durch Sprachsteuerung, Musikfunktion und Schlafphasen-Wecker ist die Versa 2 der Charge 4 ein gutes Stück voraus.

Auch was die Bedienung und Optik betrifft, ist die Versa 2 durch ihr großes Farbdisplay überlegen.

Versa 2 Charge 4
Aktivitäts- und Kalorientracking
Schlaftracking
Fitbit Pay
Wasserdicht
GPS-Sensor
Musikfunktion
Akkulaufzeit
7 Tage
7 Tage
Sprachsteuerung
Farbdisplay
Schlafphasen-Wecker
Always-On-Display
Kurzantworten

Wer mehr Wert auf Sportfunktionen legt und auf einen GPS-Sensor nicht verzichten kann, sollte die Charge 4 wählen. Wenn ein GPS-Sensor für dich nicht so wichtig ist und du lieber einen größeren Funktionsumfang haben willst ist die Versa 2 die bessere Wahl.

Für Sportler: Charge 4

Fitbit Charge 4 Test & Erfahrungen - Lohnt sich der Kauf? 1

Für den Alltag: Versa 2

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FAZIT - Lohnt sich der Kauf?

VORTEILE

  • neuer GPS-Sensor
  • besseres Aktivitätstracking durch Aktivzonenminuten
  • bezahlen mit Fitbit Pay
  • gute Schlafanalyse

NACHTEILE

  • wenig innovative Neuerungen
  • zu teuer
  • kurze Akkulaufzeit mit GPS

Die Fitbit Charge 4 konnte mich nur teilweise überzeugen. Durch die vielen sinnvollen Neuerungen stellt sie zwar eine klare Verbesserung zu ihrem Vorgänger dar. Meiner Meinung nach wurde hier aber zu wenig getan, um einen Aufpreis von 60 Euro zu rechtfertigen.

Der neue GPS-Sensor ist durch die kurze Akkulaufzeit leider nur eingeschränkt nutzbar und kann sein potenzial nicht voll ausschöpfen. Auch die hervorragende neue Aktivzonenminuten-Funktion und die neue Musiksteuerung reichen nicht aus um das wieder auszugleichen.

Die Charge 4 liegt irgendwo zwischen einer Einsteiger-Fitnessuhr und einer vollwertigen Sportuhr kann aber nichts von beidem so richtig. Für anspruchsvolle Sportler sind die Sportfunktionen zu oberflächlich und die Akkulaufzeit im GPS-Modus ist zu gering.

Für Einsteiger gibt es weitaus preiswertere Modelle, die fast das Gleiche zu bieten haben. Die Samsung Gear Fit 2 Pro bietet z.B für ca. 100 Euro einen GPS-Sensor und sogar einen internen Musikspeicher.

 

Auch wenn die Charge 4 eine gelungene Fitnessuhr ist kann ich sie aufgrund des hohen Preises also nur eingeschränkt empfehlen. Wer sich bewusst ist, dass er hier nicht das beste Preisleistungsverhältnis bekommt, kann aber ohne Bedenken zuschlagen.

Alternativen zur Charge 4

Fitbit Charge 4 Test & Erfahrungen - Lohnt sich der Kauf? 15
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Ich hoffe, ich konnte dir mit meinem Fitbit Charge 4 Test weiterhelfen.

Falls du noch irgendwelche Fragen hast, schreibe sie gerne in die Kommentare. Ich versuche dann dir so schnell wie möglich zu antworten.

Wenn du grade überlegst, dir eine Fitnessuhr zu kaufen solltest du dir unbedingt mal meinen Test der 9 besten Fitnessuhren 2020 anschauen.

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