Woran erkennt man eine gute Uhr?»Die 15 wichtigsten Faktoren

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Woran erkennt man eine gute Uhr? Eine Frage die gar nicht so einfach zu beantworten ist. Vieles hängt natürlich einfach vom persönlichen Geschmack ab.

 

gute uhren erkennen

Trotzdem habe ich in diesem Beitrag mal versucht die meiner Meinung nach wichtigsten Qualitätsmerkmale einer guten Uhr zusammenzutragen und dadurch eine Art Checkliste zu erstellen.

Euer Geschmack kann natürlich stark von meinem abweichen. Deshalb würde ich diese Liste nicht zu wörtlich nehmen, sondern einfach als eine grobe Orientierung nutzen.

Checkliste

gute uhren erkennen

Die Top 15 Faktoren

1. Das Zifferblatt

Das Zifferblatt ist das Gesicht der Uhr und ist meistens das erste, was einem auffällt, wenn man eine neue Uhr betrachtet.

Deshalb sollte man hier besonders auf eine gute Qualität achten. Neben Farbe und Design, die natürlich sehr von individuelle Geschmack abhängen, sollte man besonders auf eine gute Ablesbarkeit achten.

Dazu sollte das Zifferblatt große und gut erkennbare Zahlen oder Indizes haben. Außerdem sollte ein Zifferblatt auch nicht zu überladen sein. Gerade Uhren mit vielen Komplikationen neigen dazu unübersichtlich zu werden.

Hier zeigt sich die wahre Kunst der Zifferblatt-Gestaltung. Begabte Designer schaffen es auch viele verschiedene Informationen so auf dem Zifferblatt unterzubringen, dass sie für das menschliche Auge  angenehm wirken und sich leicht ablesen lassen.

Beispiel:

Während das erste Zifferblatt unübersichtlich und überladen wirkt, hat das rechte Zifferblatt eine klare Struktur und das Auge weiß direkt worauf es sich fokussieren soll.

Obwohl das zweite Zifferblatt mit drei Hilfszifferblättern und einer Datumsanzeige sogar noch mehr Informationen anzeigt als das erste wirkt es durch eine überlegte Struktur und ein klares Design übersichtlicher und lässt sich angenehmer ablesen.

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Zifferblatt 1
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Zifferblatt 2

Ein gutes Zifferblatt erkennt man daran, das man auf den ersten Blick eine klare Struktur erkennt und das Auge genau weiß, worauf es achten muss.

Fühlt man sich hingegen beim Blick auf das Zifferblatt überfordert und springt mit seinem Blick wild hin und her, ist das ein Zeichen dafür, dass das Zifferblatt keine klare Einteilung hat oder mit zu vielen verschiedenen Elementen überladen wurde.

Woran erkennt man eine gute Uhr?»Die 15 wichtigsten Faktoren 9
Das klassische Zifferblatt der Rolex Datejust ist ein gutes Beispiel für ein perfektes Zifferblatt-Design

2. Das Uhrwerk

Das Uhrwerk ist das Herzstück einer Uhr und sorgt dafür das die Zeiger sich drehen und die Zeit präzise angezeigt wird.

Bei der Wahl des Uhrwerks muss man sich zunächst zwischen einem mechanischen Uhrwerk und einem Quarzwerk entscheiden.

Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, auf die ich hier aber nicht weiter eingehen werde. Stattdessen schauen wir uns mal an welche Qualitätsmerkmale es bei Mechanik- und Quarzwerken gibt.

Was macht ein gutes Quarzwerk aus?

Auch wenn Quarzwerke sehr viel einfacher aufgebaut sind als mechanische Uhrwerke gibt es auch hier einige Qualitätsunterschiede.

Zunächst einmal sollte auf den Hersteller des Quarzwerkes achten. Billige No-Name Werke haben oft eine schlechte Qualität und lassen sich bei Schäden oft nicht reparieren.

Die besten Quarzwerke kommen aus Japan und der Schweiz. Zu den besten Herstellern gehören Seiko, Ronda und ETA.

Eine Investition in ein qualitatives japanischen oder schweizerisches Quarzwerk lohnt sich auf jeden Fall, da die Werke eine längere Lebensdauer haben und leicht repariert werden können.

Ein weiteres Qualitätsmerkmal eines Quarzwerks ist die Form des verbauten Quarzes. Günstige Quarzuhren verwenden Stabförmige Quarze während hochwertige Quarzuhren Quarze in einer speziellen  Stimmgabelform verwenden.

Je nach den wie gut der Quarz geschnitten ist, läuft die Uhr genauer und ist weniger anfällig für Temperatur Schwankungen.

Auch die Thermokompensation ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Normale Quarzwerke werden von Temperatur-Schwankungen beeinflusst und büßen dadurch an Ganggenauigkeit ein. thermokompensierte Quarzwerke minimieren diesen Effekt und gehen dadurch um einiges genauer.

Auch die Batterielaufzeit spielt natürlich eine wichtige Rolle. Hochwertige Quarzuhren laufen bis zu 10 Jahre mit einer Batterie während bei günstigen Modellen alle 1-2 Jahre die Batterie gewechselt werden muss.

Was macht ein gutes mechanisches Uhrwerk aus?

Mechanische Uhrwerke sind um einiges komplexer als Quarzwerke. Dadurch ist auch der Unterschied zwischen günstigen und teuren mechanischen Werken noch größer.

Deshalb sollte man auch bei mechanischen Uhrwerken darauf achten, ob das Werk von einem bekannten Hersteller kommt. Neben den hochwertigen Manufaktur-Werken sind vor allem die Hersteller ETA, Sellita, Seiko, Seagull und Miyota.

Brücken und Platinen

Die Brücken und Platinen eines Uhrwerks bilde die Grundlage auf der dann die Zahnräder und alle anderen beweglichen Teile befestigt werden. Um eine möglichst lange Haltbarkeit und eine gute Ganggenauigkeit des Uhrwerks zu gewährleisten sollten die Brücken und Platinen aus hochwertigen Materialien wie Neusilber, Messing oder Gold bestehen. Außerdem sollten sie mit höchster Präzision gefräst und nachbearbeitet worden sein.

Hier kommt es zu den größten unterschieden zwischen günstigen teuren Brücken und Platinen. Günstige Teile werden nach dem Fräsen direkt weiter verarbeitet, während die teuren Teil aufwendig von Hand nachgearbeitet werden, um auch kleinste Abweichungen zu beseitigen.

Zahnräder

Auch bei den Zahnrädern kommt es auf eine bestmögliche Präzision an, um Reibung und Verschleiß so gering wie möglich zu halten. Hochwertige Zahnräder werden nach den Fräsen von Hand nachbearbeitet und poliert. Dadurch laufen sie genauer und haben eine bessere Haltbarkeit.

Lagersteine

Ein Wert, den man immer wieder im Datenblatt einer Uhr liest, ist die Anzahl der Steine. Dabei handelt es sich um kleine Rubine, die in die Lager der Uhr eingesetzt werden um die Reibung und den Verschleiß zu reduzieren. Eine große Anzahl an Steinen deutet also auf ein komplexes und qualitatives Uhrwerk hin. Günstige mechanische Uhrwerke haben meistens ca. 5-7 Steine. Bei hochwertigen Werken sind es 20-25 Steine. Übersteigt die Anzahl der Steine 25 bringen sie für das Uhrwerk keine wirkliche Verbesserung mehr, sondern haben nur noch einen materiellen und optischen Wert

Schwingzahl

Generell gilt je höher die Schwingzahl einer Uhr, desto genauer ist sie. Der unterste Standard ist eine Frequenz von 18.000 Halbschwingungen pro Stunde. Ein Wert 28.800 ist gutes Mittelfeld während Top-Modelle bis zu 36.000 Halbschwingungen in der Stunde schaffen.

Besonders bei Chronographen ist eine hohe Schwingzahl wichtig, da sie es ermöglicht die Zeit noch genauer zu stoppen. Eine hohe Schwingzahl bedeutet aber auch einen höheren Energieverbrauch und damit eine geringere Gangreserve.

Antrieb und Gangreserve

Angetrieben werden mechanische Uhren durch eine kleine Feder, die entweder per Hand oder über einen Automatik-Antrieb aufgezogen wird. Die Gangreserve gibt an wie lange die Uhr mit voll aufgezogener Feder weiter läuft,  ohne das man ihr weitere Energie zuführt. Eine gute mechanische Uhr sollte eine Gangreserve von mindestens 30 Stunden haben.

3. Die Marke

Auch die Marke der Uhr spielt natürlich eine große Rolle bei der Wahl einer guten Uhr. Sie hat  nicht nur maßgeblichen Einfluss über Aussehen und Qualität der Uhr, sondern bestimmt auch wie man selbst und andere die Uhr wahrnehmen.

Marken haben einen bestimmten Ruf und ein bestimmtes Image welches von der Uhr auf den Träger übergeht.

Bekannte Marken sind außerdem auch immer eine Garantie für eine gute Qualität der Uhr

4. Das Armband

Welche Art von Armband man für seine Uhr kaufen sollte hängt natürlich davon ab wie man die Uhr nutzen will. Für Alltagsuhren eignen sich Leder oder Metallarmbänder während man für Sport- und Taucheruhren besser auch ein Silikonarmband setzt.

Egal für welche Variante man sich entscheidet, man sollte auf jeden Fall auf hochwertige Materialien und eine gute Verarbeitung achten.

Ein wichtiges Qualitätsmerkmal bei Lederarmbändern ist, dass sie wasserabweisend sind. Solche Armbänder aus hydrophobiertem Leder sind mit einer wasserabweisenden Substanz behandelt, die Flüssigkeiten daran hindert in das Leder einzudringen.

Dadurch ist das Lederarmband besser vor Schweiß und Spritzwasser geschützt und hat eine deutlich längere Lebenserwartung.

Die Qualität eines Metallarmbands erkennt man daran das es aus massiven Teilen gefertigt ist. Viele günstige Metallarmbänder verwenden nur dünne  aus Blech gefalteten Teile. Günstige Metallarmbänder erkennt man meistens auch daran das sie  unregelmäßig verarbeitet sind und teilweise scharfe Kanten haben.

Hochwertige Metallarmbänder bestehen hingegen meisten aus massiven Teilen, die sehr gut verarbeitet sind und perfekt ineinander passen.

Ein einfacher Test um die Qualität eines Metallarmbands zu bestimmen ist es das Armband leicht hin und her schwingen zu lassen. Bei günstigen Armbändern hört man oft ein blechernes Klappern während man bei hochwertige Armbändern kein Geräusch hören sollte.

 

5. Die Schließe

Auch bei der Schließe gibt es natürlich verschiedene Vorlieben. Ich persönlich finde aber das an eine hochwertige Uhr eine Faltschließe gehört.

Ein qualitative Schließe sollte natürlich aus Metall bestehen und auch ein eingraviertes Marken-Logo ist meiner Meinung nach ein Muss. Bei teuren Markenuhren bekommt man teilweise sogar noch spezielle Verzierungen.

Ein weiteres Qualitätsmerkmal einer Schließe ist das sie sich leicht und angenehm öffnen und schließen lässt und alle Teile perfekt ineinander passen.

Besonders bei Faltschließen kann man bei der Handhabung einen großen Unterschied zwischen günstigen und teuren Teilen erkennen.

6. Die Wasserdichtigkeit

Eine gute Uhr sollte mindestens bis 3 Bar wasserdicht sein. Damit ist sie vor Spritzwasser geschützt und kann auch beim Händewaschen problemlos getragen werden.

Um die Uhr auch mal mit zum Schwimmen zu nehmen, sollte sie mindestens bis 5 Bar oder besser 10Bar wasserdicht sein.

Taucheruhren fangen ab einer Wasserdichte von 20 Bar an und reichen bis zu mehreren hundert Bar.

7. Das Uhrenglas

Als Uhrenglas sollte eine qualitative Uhr am besten Saphirglas verwenden. Saphirglas gehört zu den härtesten Materialien, die es gibt und wird nur von Diamanten überboten. Dadurch ist sehr stabil und immun gegen Kratzer.

Der einzige Nachteil von Saphirglas ist, dass es eine starke Lichtbrechung hat und dadurch teilweise stark spiegelt und so das Ablesen der Uhr erschwert.

Aus diesem Grund ist das Saphirglas in hochwertige Uhren oft mit einer Antireflexschicht versehen, die einen besseren Blick auf das Zifferblatt ermöglicht.

8. Die Komplikationen

Als Komplikationen bezeichnet man die Zusatzfunktionen einer Uhr. Also Dinge wie eine Datumsanzeige oder eine Stoppuhr-Funktion.

Da Komplikationen besonders bei mechanischen Uhren sehr komplex und schwer herzustellen sind, kann man sie als ein guter Indikator nehmen, dass es sich um eine qualitative Uhr handelt.

Gerade große Komplikationen wie eine Chronographen-Funktion, ein ewiger Kalender oder ein Tourbillon können nur von fähigen Uhrmachern hergestellt werden.

Das gilt allerdings nur für mechanische Uhren. Bei Quarzuhren lassen sich Komplikationen sehr viel unkomplizierter und günstiger Herstellen.

9. Die Krone

Auch die Krone ist ein wichtiger Indikator für eine qualitative Uhr. Die Krone einer guten Uhr sollte natürlich zunächst einmal gut verarbeitet sein und ansprechend aussehen. Bei hochwertigen Markenuhren ist oft sogar das Logo der Marke in die Krone eingraviert.

Da die Krone ein wichtiges Bedienelement der Uhr ist, sollte sie außerdem eine gute Größe haben und eine griffige Form besitzen.

Noch wichtiger ist aber, dass sich die Krone leicht und angenehm rein- und rausziehen lässt. Auch das Drehen der Krone sollte einfach und flüssig gehen.

Die Krone einer Uhr stellt die Schnittstelle zwischen dem Uhrwerk und der Außenwelt dar. Handhabung und Qualität der Krone sind also nicht nur aus optischen Gründen wichtig, sondern sagen auch viel über die Qualität des Uhrwerks aus.

 

 

10. Die Ganggenauigkeit

Wie genau eine Uhr geht,  ist natürlich auch ein wichtiger Faktor einer guten Uhr. Bei der Ganggenauigkeit muss man allerdings zwischen Quarzuhren und mechanischen Uhren unterscheiden, da es hier in Sachen Ganggenauigkeit riesige Unterschiede gibt.

Quarzuhren

Die Gangabweichung bei Quarzuhren ist um einiges geringer als bei mechanischen Uhren. Eine gute Quarzuhr sollte eine Gangabweichung von weniger als 15 Sekunden im Monat. Also nicht mal eine halbe Sekunde pro Tag.

Liegt die Gangabweichung in diesem Bereich, kann man sicher sein eine solide Uhr vor sich zu haben.

Doch es geht noch besser. Hochpräzise Quarzuhren schaffen eine Gangabweichung von nur wenigen Sekunden pro Jahr. Den aktuellen Rekord hält das Citizen Caliber A010 mit einer Abweichung von einer Sekunde pro Jahr.

Mechanische Uhren

Mechanische Uhren sind weniger genau als Quarzuhren. Deshalb muss man bei ihnen auch andere Maßstäbe anlegen.

Eine normale Gangabweichung bei mechanischen Uhren sind +- 20 Sekunden am Tag. Bei einer guten mechanischen Uhr sollten es nicht mehr als 10 Sekunden pro Tag sein. Zertifizierte Chronometer schaffen sogar eine Gangabweichung von weniger als 6 Sekunden pro Tag.

 

11. Das Gehäuse

Auch das Gehäuse ist ein wichtiger Faktor um eine gute Uhr zu erkennen. Das Gehäuse hat großen Einfluss darauf wie robust die Uhr ist, wie angenehm sie sich trägt und natürlich wie sie aussieht.

Zunächst einmal ist das Material des Gehäuses wichtig. Am besten besteht das Gehäuse aus einem Metall wie Stahl, Titan, Gold oder Silber. Ein Gehäuse aus Metall sorgt dafür das sich Uhr edel und hochwertig anfühlt und gut vor Umwelteinflüssen geschützt ist.

Dann gilt es auf die Verarbeitung zu achten. Ist das Gehäuse aus einem Stück gefräst oder besteht es aus vielen Einzelteilen? Wie sind die Spaltmaße? Ist die Oberfläche des Gehäuses überall gleich oder wurden einige Abschnitte durch Verchromen oder Bürsten nachbearbeitet? Gibt es scharfe Ecken oder Kanten?

All diese Dinge sind Anzeichen dafür, das es sich um eine gut verarbeitete Uhr handelt.

12. Die Zeiger

Die Zeiger sind zwar nur ein kleiner Teil der Uhr, trotzdem sind auch sie ein wichtiger Faktor um eine gute Uhr zu erkennen.

Bei günstigen Uhren sind die Zeiger oft einfach nur aus Blech ausgestanzte Teile, die schlecht verarbeitet worden sind. 

Bei einer qualitativen Uhr sind auch die Zeiger perfekt verarbeitet. Sie sind oft aufwendig geformt und wurden mit Verzierungen versehen. Die Zeiger einer guten Uhr sollten außerdem qualitativ nachbearbeitet sein. Das erkennt man oft daran das die Zeiger poliert wurden und es keine unschönen kanten oder Unebenheiten gibt.

Auch bei der große der Zeiger gibt es einige Qualitätsmerkmale. Um ein optimales Ablesen der Uhr zu ermöglichen, sollte der Minutenzeiger bis zu den Minutenindizes reichen und der Sekundenzeiger sollte bis in die Sekunden Skala reichen.

Auch eine Beschichtung mit Leuchtpaste sollte bei qualitativen Zeigern nicht fehlen.

13. Qualitätssiegel und Zertifikate

Um es dem Uhrenkäufer etwas einfacher zu machen, die Qualität einer Uhr zu bestimmen, gibt es eine Reihe verschiedener Qualitätssiegel und Zertifikate.

Wichtig zu beachten ist das es bei solchen Qualitätssiegeln keine Zentrale Prüfstelle gibt, sondern viele verschiedene Organisationen eigenen Zertifikate und Sigel ausstellen die natürlich an unterschiedliche Anforderungen und Bedingungen geknüpft sind.

Hier mal ein kurzer Überblick über die wichtigsten Qualitätssiegel in der Uhren Welt:

COSC: Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres

Die COSC gehört zu den bekanntesten Zertifizierungen. Nur Uhrwerke die einen 15 tägigen härte Test mit einer Abweichung von unter 10 Sekunden überstehen bekommen am Ende das offizielle Chronometer Zertifikat ausgestellt.

Unter anderem werden alle Modelle von Rolex und Breitling nach COSC getestet.

Swiss Made

An das Qualitätssiegel Swiss Made sind keine speziellen technischen Anforderungen geknüpft. Viel mehr garantiert, dass die Uhr in der Schweiz hergestellt wurde und der schweizerischen Qualität entspricht.

Glashütter Chronometer Zertifikat

Auch im deutschen Glashütte gibt es einen Chronometer-Test. Der große Unterschied zum COSC ist das hier die Fertigen Uhren und nicht nur die Uhrwerke getestet werden.

 

 

14. Die Lünette

Der Lünette kommen  je nach Art der Uhr andere Funktionen zu. Bei Taucheruhren gibt es eine drehbare Lünette zur Bestimmung der Tauchzeit, bei GMT-Uhren ermöglicht sie das Ablesen einer zweiten Zeitzone und bei Fliegeruhren ermöglicht sie eine Rechenschieber-Funktion.

Doch auch Abseits dieser speziellen Einsatzgebiete ist die Lünette ein wichtiger Bestandteil einer Uhr der für eine hübsche Optik und einen guten Schutz für das Uhrenglas sorgt.

Wichtig bei der Lünette ist also vor allem das Aussehen und das verwendete Material. Die meisten hochwertigen Uhren verwenden entweder Edelstahl, Keramik, Titancarbid, Aluminium oder Saphirglas.

15. Der Tragekomfort

Auch ein guter Tragekomfort ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal einer guten Uhr. Eine gute Uhr sollte nicht zu groß und auch nicht zu schwer sein. Die Gehäuserückseite sollte keine unangenehmen Kanten besitzen, sondern sich angenehm an den Arm anschmiegen.

Woran erkennt man eine gute Uhr?»Die 15 wichtigsten Faktoren 10
Autor: Carl Geisler
unterschrift

So das waren die meiner Meinung nach wichtigsten Faktoren um eine gute Uhr zu erkennen.

Ich weiß natürlich das viele der Dinge die ich hier angesprochen habe auch vom persönlichen Geschmack abhängen. Deshalb würde ich gerne mal wissen, ob du meinen Punkten zustimmst oder ob du eine gute Uhr nach anderen Kriterien bewertest.

Schreibe es doch gerne mal in die Kommentare.

Ansonsten solltest du dir unbedingt mal meinen Vergleich der aktuell besten Herrenuhren ansehen.

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Carl Geisler

Carl Geisler

Schon als Kind habe ich mich für Uhren interessiert. Hier auf Ideal Watches teile ich diese Leidenschaft und teste regelmäßig die neusten Uhren.

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