Amazfit GTR Test – Was kann das Akkuwunder aus China?

Von Carl Geisler | Aktualisiert: 13. Mai 2020

Amazfit GTR Test Zusammenfassung:

Die Amazfit GTR hebt sich  durch ihr hochwertiges Design und eine unglaubliche Akkulaufzeit von 24 Tagen von der Konkurrenz ab.

Für den Alltag ist die Amazfit GTR mit allen grundlegenden Funktionen einer Smartwatch ausgestattet, darüber hinaus hat sie aber wenig zu bieten. Auf den großen Funktionsumfang einer WearOS oder Samsung Smartwatch muss man bei der Amazfit GTR verzichten.

In Sachen Sport- und Aktivitätstracking muss sich die Amazfit GTR aber nicht vor der Konkurrenz verstecken. Mit zahlreichen Sportmodi, Herzfrequenzmessung und GPS sind hier alle wichtigen Funktionen abgedeckt.

Insgesamt bekommt man mit der Amazfit GTR eine hochwertige Smartwatch die für einen moderaten Preis wirklich einiges zu bieten hat.

Vorteile

  • Lange Akkulaufzeit von 24 Tagen
  • Hochauflösendes Display mit gutem Kontrast
  • Hochwertige Optik und Verarbeitung
  • Übersichtliches Menü
  • gutes Preisleistungsverhältnis

Nachteile

  • Keine Apps
  • Keine Sprachsteuerung
  • Kein mobieles Bezahlen
  • GPS teilweise ungenau

Amazfit GTR kaufen:

Technische DatenSportfunktionenSonstige Funktionen
454×454/390×390 Pixel AMOLED DisplayHerzfrequenzmessungAlways-On-Display
26/40 GrammSchrittzählerAnrufe und Nachrichten mit der Uhr beantworten
Wasserdicht bis 50 MeterSchlaftrackingMusiksteuerung
Akkulaufzeit: 24/12 TageInaktivitätsalarmWetteranzeige
integriertes GPS12 SportmodiKompass

Amazfit GTR: Display und Design

Das Design ist der  Amazfit GTR ist wirklich sehr gut gelungen. Für Herren gibt es die größere  47mm Variante während die 42 mm Variante auch für schmalere Handgelenke geeignet ist.

Das Gehäuse ist wahlweise aus Aluminium, Edelstahl oder Titan und wirkt ausgesprochen hochwertig. Auch die Keramik-Lünette fügt sich nahtlos in das Design ein und sorgt ganz nebenbei dafür das die Uhr optimal vor Kratzern geschützt ist.

Amazfit GTR test

Auch das Display kann auf ganzer Linie überzeugen. Die Auflösung ist gestochen scharf und kann in Sachen Pixeldichte sogar die Apple Watch 5 in den Schatten stellen.  Durch die starken Farben und Kontraste lässt sich die Uhr auch in der Sonne perfekt ablesen. Außerdem gibt es eine automatische Helligkeitsanpassung, die dafür sorgt, dass das Display immer hell genug ist.

Das hochwertige äußere in Verbindung mit ausgezeichneten Display machen die Amazfit GTR zu einer schicken und modischen Uhr die sich zu jeden Anlass tragen lässt.

Bedienung der Amazfit GTR

Bei der Bedienung setzt Amazfit auf einen Touchscreen und zwei seitliche Tasten. Eine digitale Lünette oder Krone zur leichteren Bedienung gibt es leider nicht.

Trotzdem lässt sich die Amazfit GTR sehr angenehm und intuitiv bedienen. Die obere Taste bringt einem zurück zum Startbildschirm während man mit der unteren Taste die Sportfunktionen aufrufen kann.

Die restliche Navigation funktioniert über den sehr präzisen Touchscreen.

Dadurch, dass das Menü sehr schlank und aufgeräumt ist findet man alle Funktionen auf Anhieb und muss nicht ewig durch lange Menüs scrollen.

Amazfit GTR test

Tragekomfort

smartwatch herren

Obwohl die Uhr relativ groß ist trägt sie sich sehr angenehm und hat mich auch beim Schlafen nicht gestört. Das getestete Modell kam mit einem Hybrid-Armband das innen aus Silikon besteht und außen mit Leder beschichtet ist.

Dadurch kann man das Armband für Sport und Wasseraktivitäten nutzen ohne auf den klassischen Leder-Look verzichten zu müssen. Das funktioniert in der Praxis sehr gut. Das Armband trägt sich sehr angenehm und hat Sport und tägliches Duschen ohne Abnutzungserscheinungen überstanden.

Alternativ gibt es natürlich auch noch viele weitere Armbänder für die Amazfit GTR, die sich dank Quick-Change-Verschluss auch problemlos wechseln lassen.

Überragende Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit der Amazfit GTR ist wirklich außergewöhnlich. Während viele Smartwatches grade einmal 1-2 Tage mit einer Akkuladung auskommen hält die Amazfit GTR  problemlos einige Wochen.

Laut Hersteller soll die 47mm Variante 24 Tage und die 42 mm Variante 12 Tage mit einer Akkuladung durchhalten. Anfangs war ich wirklich etwas skeptisch und hielt die Angaben des Herstellers für etwas übertrieben. Doch ich würde eines Besseren belehrt. Trotz regelmäßiger GPS-Nutzung hielt der Akku ganze 21 Tage.

Die 24 Tage Akkulaufzeit sind also wirklich realistisch und einige Leute berichten sogar von Laufzeiten bis zu 30 Tagen. Auch wenn die Akkulaufzeit natürlich stark von der individuellen Nutzung abhängt, ist eins sicher: Die Amazfit GTR hat eine überragende Akkulaufzeit.

Die Sportfunktionen im Test

Für Sportler ist die Amazfit GTR mit umfangreichen Funktionen zum Sport- und Aktivitätstracking ausgestattet.

Deine tägliche Aktivität wird mit 24/7 Herzfrequenzmessung und einem Schrittzähler überwacht. Neben den Schritten und verbrannten Kalorien werden dabei auch die aktiven Minuten mit einbezogen.

Das Aktivitätstracking hat im Test zuverlässig funktioniert und sowohl Schrittzähler als auch Herzfrequenzsensor haben genaue Daten geliefert.

Amazfit GTR test

Auch Schalftracking ist mit der Amazfit GTR möglich und die Schlafdauer wurde im Test stets zuverlässig erfasst.

Für das  Aufzeichnen von sportlichen Aktivitäten stellt die Amazfit GTR 12 verschiedene Sportmodi zur Verfügung:

Über den integrierten GPS Sensor kann die zurückgelegte Distanz beim Training genau bestimmt werden. Im Test wies die GPS Messung im Vergleich zu einem Referenzgerät (Garmin Fenix 6) aber immer wieder Abweichungen von mehreren hundert Metern auf.

Die Herzfrequenzmessung lässt sich während des Trainings in Echtzeit auf der Uhr anzeigen. Um während des Trainings immer in der richtigen Herzfrequenzzone zu bleiben, gibt es auch einen Pulszonen-Alarm.

Die Amazfit GTR ist bis 50 Meter wasserdicht und wurde vom Hersteller zum Schwimmen freigegeben. Beim Schwimmen könne neben der geschwommenen Distanz auch der Schwimmstil und der SWOLF-Wert ermittelt werden. Auf die Herzfrequenzmessung muss man beim Schwimmen aber verzichten.

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Die smarten Funktionen im Überblick

Auch smarte Funktionen für den Alltag fehlen bei der Amazfit GTR nicht. Anrufe und Benachrichtigungen werden zuverlässig auf der Uhr angezeigt, lassen sich aber nicht beantworten. Auch Erinnerungen und das Wetter lassen sich mithilfe des Smartphones auf der Uhr anzeigen und durch zahlreiche verschiedene Watchfaces lässt sich auch das Design der Uhr anpassen.

Außerdem lässt sich die Musik auf dem Handy über die Uhr fernsteuern. Einen eigenen Musikspeicher gibt es aber nicht. Weitere kleine Funktionen sind ein Kompass, ein Wecker und eine Handy-Suchen-Funktion.

Im Prinzip sind also alle grundlegenden Funktionen einer Smartwatch vorhanden. Trotzdem ist der Funktionsumfang im Vergleich mit anderen Modellen sehr mager. Es gibt weder eine Sprachsteuerung noch einen Musikspeicher oder eine Funktion zum mobilen Bezahlen. Auch das Installieren von Apps ist nicht möglich.

App und Software

Die Uhr läuft mit auf dem von Amazfit entwickeltem AmazfitOS.  Das Betriebssystem ist genau auf die Uhr zugeschnitten und kann dadurch mit einer guten Performance und einem aufgeräumten Interface überzeugen. Bugs oder andere Unstimmigkeiten sind mir nicht aufgefallen.

Problematisch ist jedoch das der Funktionsumfang durch das eigene Betriebssystem sehr eingeschränkt ist. So ist die Uhr z.B. nur mit sehr wenigen Drittanbieter-Apps kompatibel.

Zur Anbindung an das Smartphone nutzt man die Amazfit App, welche mit Android und iOS kompatibel ist. Die App ist ähnlich wie die Uhr sehr aufgeräumt und übersichtlich, bietet aber auch eine ähnlich geringen Funktionsumfang.

In der App lassen sich lediglich seine Gesundheits- und Aktivitätsdaten etwas genauer anschauen und einige Einstellungen an der Smartwatch vornehmen. Der Datenaustausch zwischen App und Smartwatch funktioniert tadellos und es kam nur ganz selten zu Verbindungsabbrüchen.

Amazfit GTR Test: Fazit

Die Amazfit GTR kann mit ihrem geringen Funktionsumfang nicht mit der Konkurrenz mithalten.

Dafür hat sie in Sachen Akkulaufzeit klar die Nase vorne. Auch die hochwertige Optik und das atemberaubende Display sind klare Pluspunkte der Amazfit GTR.

Insgesamt bekommt man für weniger als 150 Euro ein wirklich gutes Preisleistungsverhältnis geboten.

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Alternativen zur Amazfit GTR

Letzte Aktualisierung am 10.09.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Carl Geisler ist der Gründer von Ideal Watches. Er interessiert sich schon seit vielen Jahren für Uhren und Smartwatches und testet regelmäßig die neusten Modelle. Er hat Ideal Watches gegründet, um so viele Leute wie möglich dabei zu unterstützen die richtige Uhr oder Smartwatch für sich zu finden.